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<pre>– Ralph Hasenhüttl hat den Sieg in Dortmund auch als persönlichen Meilenstein verbucht.  <p> – Von Christoph Kramer werden zunehmend Zweifel an einer europäischen Zukunft seiner Fohlen gehegt.  <p>  Zum wiederholten Male zeigte sich somit, dass der FCI gerade in den faktisch unmöglichen Prüfungen dazu tendiert, über sich hinauszuwachsen: So schrammte das Team bereits am Spieltag mit einer großen Leistung nur haarscharf an einem Achtungserfolg in der Münchener Allianz-Arena vorbei. <p> Darum sollen in Freiburg gleich die nächsten Punkte auf das Konto der Grün-Weißen wandern. In Bremen ist man davon jedenfalls überzeugt. Der Last-Minute-Sieg auf Schalke, das knappe Aus im DFB-Pokal in Leverkusen nach einem 2:2 nach 90 Minuten und nun der Heimsieg geben Zuversicht. <p>  Hatte sich Bayer vom Trainerwechsel ursprünglich noch einmal eine Initialzündung gen Europa League erhofft, steht nun auch 180 Minuten vor der Sommerpause nach wie vor der Abstieg zur Debatte: Mit einem Vorsprung von nur drei Zählern bleibt das Thema Relegation weiterhin aktuell.  </pre>


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<pre>Andererseits war Hertha BSC in der Vorsaison die sechstbeste Auswärtsmannschaft der Liga — fünf Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen lautet die genaue Bilanz.  <p> Dabei war es jedoch möglicherweise kein Zufall, dass sich die Mannschaft ausgerechnet in der Fremde an den eigentlichen Sinn und Zweck eines Fußballspiels erinnerte — jenseits der Berliner Stadtgrenze geht den Blau-Weißen das Punkten schon seit geraumer Zeit etwas flüssiger von der Hand.  <p>  Die Wölfe konnten aus den letzten zehn Spielen bloß einen einzigen Sieg einfahren. Dieser „Dreier“ gegen den SC Freiburg sollte den VfL von den Abstiegsrängen distanzieren und damit der Klassenerhalt gesichert werden. <p> Fünf Tore haben die Schalker in den bisherigen acht Liga-Spielen geschossen — nur die Mainzer mit vier Treffern halten bei noch weniger Torerfolgen. <p>  Mit einem 2:1 in Dortmund hat Mainz am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt fixiert.  </pre> 


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<pre> Jenseits der nackten Zahlen darf man der Mannschaft aber trotzdem zugutehalten, in den vergangenen Wochen ein gutes Stück vorangekommen zu sein: Seit dem im Sommer vollzogenen Trainerwechsel haben die Auftritte von Bayer spürbar an Stringenz zugelegt.  <p> In der vorjährigen Saison kamen die sich am Abgrund entlang hangelnden Freiburger gerade noch einmal mit dem Schrecken davon: Gegen Frankfurt soll nun der erste Schritt in eine sorgenfreiere Zukunft gelingen.  <p>  Machte Schalke noch im September mit einer starken Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Folge entschlossen auf sich aufmerksam, hat sich der zunächst so vielversprechende Lauf seit dem 0:3 gegen den FC Köln am 8. Spieltag in sein komplettes Gegenteil verkehrt. <p>  So langsam scheinen Markus Weinzierl und der FC Schalke zueinander zu finden. Nachdem der Saisonstart mit fünf Ligapleiten in Serie gehörig in den Sand gesetzt wurde, blasen die „Knappen“ zur Aufholjagd. Diese soll am frühen Sonntagabend (17:30 Uhr) gegen Werder prolongiert werden. <p>  für HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen ist Hollerbach deshalb die Ideallösung. Mit Gisdol ging es nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge nicht mehr. In der Winterpause hoffte man noch auf den Turnaround, doch die ersten beiden Rückrundenspiele gingen „zu Null“ verloren.  </pre>


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<pre> Während die Gladbacher zunehmend an ihrer katastrophalen Auswärtsbilanz verzweifeln, könnten die Resultate im Borussia-Park praktisch gar nicht besser sein; acht Siege in den jüngsten neun Heimspielen halten den Klub noch immer im Rennen um die Champions League.  <p> Der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg standen sich bislang 28 Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Elf dieser Duelle konnten die Wolfsburger gewinnen, neun Mal waren am Ende die Freiburger erfolgreich.   <p> Da die Stuttgarter aber trotz aller Überlegenheit leer ausgingen, machte es fast den Eindruck, als wäre Alexander Zorniger für eine Partie an die Seitenlinie zurückgekehrt; die übliche Zielstrebigkeit Kramnyâ€™scher Prägung wurde bei den Hausherren schmerzlich vermisst. <p>  Mehr noch als auf die gehobene Stimmung dürfen die Schanzer ihre Ansprüche jedoch auf die stabilisierte spielerische Performance stützen: Knüpft der FCI in Leverkusen an das jüngst Gezeigte an, ist nun mit Sicherheit auch in der BayArena ein weiteres Pünktchen drin.  <p> In den kommenden Partien warten besonders schwierige Aufgaben, die erste davon ist das Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund, einem direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in der nächsten Königsklasse.  </pre>


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<pre> Im samstäglichen Topspiel wollen allerdings nicht nur die Hausherren die kurze Schwächeperiode zum Ende der Hinserie vergessen machen — auch der BVB hatte mit vier Niederlagen aus den jüngsten acht Pflichtspielen zuletzt ungewöhnlich stark geschwächelt.  <p> Auch die erste Niederlage ändert nichts daran, dass RB Leipzig eine fulminante Premierensaison in der Bundesliga hinlegt. Zwei Spieltage lang wurde sogar der große FC Bayern auf Platz zwei verwiesen.  <p>  38 Millionen Euro sollen die Niedersachsen für den Weltmeister locker gemacht haben, doch das Geld bleibt vorerst in der Schalker Kasse. Coach Breitenreiter bekam für Draxler keinen neuen Spieler zur Verfügung gestellt und muss diese Lücke mit dem vorhandenen Personal schließen. Man darf gespannt sein, wie die „Knappen“ ohne den Weltmeister zurechtkommen. Im Duell mit den Mainzern sehen die Wettanbieter den Gastgeber ganz klar in der Favoritenrolle. <p>  Wir Wettfreunde glauben, dass sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann gegen den „Sport-Club“ am kommenden Spieltag deutlich mutiger zeigen wird und damit für den ersten Sieg im Breisgau seit fast 10 Jahren sorgen könnte.  <p> Es spricht auch irgendwie wenig dagegen, dass dies passieren wird. Schon gar nicht, wenn die Bayern eine ähnliche Leistung wie in Wolfsburg zeigen.  </pre>


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